Tierschutz darf nicht nur als billige PR Masche verwendet werden, sondern sollte alleine schon aus ethischen Beweggründen ein zentrales Thema sein. Für uns steht der Tierschutz in direktem Zusammenhang mit Regionalität, denn Tierleid entsteht nicht nur bei schlechter Haltung, sondern auch bei leidvollen Tiertransporten über weite Strecken und lange Zeiten. Die Hauptursache für Tierleid, ist die Massentierhaltung, welche das Tierleid mutwillig in Kauf nimmt, um billig und in großen Massen produzieren zu können.

Für uns steht hier eine Bewußtseinsschaffung bei den Konsumenten im Vordergrund, welche die Ablehnung von solchen Produkten mit sich bringen soll. Kastrationen bei Ferkeln ohne Betäubung, das Schreddern männlicher Küken, das Enthornen von Rindern, Schafen, Ziegen, ect. sollte der Gesetzgeber verbieten, da dies alles Tierqualen sind, welche industriellen Ursprung haben und nur Leid und Schaden anrichten. Österreich sollte in Sachen Tierschutz, Landwirtschaft, als auch bei der traditionellen Bewirtschaftung von Böden, Vorreiter werden und sich nicht dem Industriediktat der EU beugen. Es gibt das Sprichwort: „Sage mir, wie du mit Tieren umgehst und ich sage dir wer du bist!“ – wenn man betrachtet, wie mit Tieren in unserer Gesellschaft umgegangen wird, so ist dies für ein Land wie Österreich beschämend!

Wir sprechen uns auch ganz klar für ein Verbot des betäubungslosen Schlachtens (Schächten) aus, da dies nicht unserem Denken in Sachen Tierschutz und Kultur entspricht. Wenn manche Kulturkreise diese Forderung, nach einem Schächtverbot, als Anschlag auf ihre Brauchtümer oder ihren Glauben empfinden, so sagen wir klar, dass wir es als Anschlag auf unsere Werte, unsere Kultur und unser Denken, denn Tierleid sollte der Vergangenheit angehören.