Im Alltag spiegelt sich immer mehr, dass unser Bildungssystem nicht mehr jene Qualität, wie in der Vergangenheit besitzt. Dies hat mehrere Gründe, wie zum Beispiel der seit Jahren vorherrschende Lehrermangel, als auch die Feldversuche, welche manche Fraktion im Bereich der Integration vollzieht.

Der Lehrermangel ist auch eine Folge des Todsparens, welches Jahrelang verübt wird und es ist keinem Maturanten zu verübeln, wenn er/sie sich in eine Richtung orientiert, welche aus finanzieller Sicht deutlich lukrativer ist, denn der Beruf des Lehrers/Lehrerin. Auch die immer größer werdende Belastung des Lehrkörpers, durch eine gesellschaftliche und verhaltenstechnische Veränderung der Schüler wird oft heruntergespielt und durch die Politik ignoriert.

Auch die mangelnde Integration, bzw. der mangelnde Integrationswille von Menschen mit Migrationshintergrund senkt die Lernqualität in den Klassen und hemmt durch das Nichtverständnis von jener Schülergruppe, jene deren Muttersprache Deutsch ist und welche dem Unterricht grundsätzlich folgen könnten. Es ist unserer Meinung nach zwingend notwendig hier Vorbereitungsklassen zu schaffen, welche zuerst das sprachliche Fundament schaffen, um dem Unterricht ohne Barriere folgen zu können. Diese Sprachvorschulklassen, sehen wir als Muss und nicht als Freiwilligkeit an. Eltern, welche dieses ablehnen sollten in unseren Augen auch keine Förderungen mehr erhalten, da ihnen das Wohl des Kindes offensichtlich nicht am Herzen liegt.

Der Lehrstoff sollte und muss auch wieder dahingehend verändert werden, dass eine solide Wissensbasis geschaffen werden kann – im Moment wird viel gefordert, jedoch kaum etwas bleibt in den Köpfen der Schüler hängen, auf Grund der Flut an Informationen.

Diese Bildungsbasis, welche wir anstreben, macht es in weiterer Folge den Jugendlichen auch leichter in der Privatwirtschaft eine Lehrstelle zu finden und zu bestehen oder in weiterführenden Schulen erfolgreich zu sein. Generell muss bereits in den Volks- und Mittelschulen begonnen werden eine solide Bildungsbasis zu schaffen, um den weiteren beruflichen Lebensweg zu sichern. Die Lehrberufe in Österreich bzw. das duale Ausbildungssystem (Berufsschule / Betrieb), ist bewährt und sollte beibehalten werden, nicht wie manche Fraktionen fordern komplett auf den Kopf gestellt werden. Für schwächere Lehrlinge / Schüler müssen Möglichkeiten geschaffen werden eine Berufsausbildung machen zu können, welche mit einem Abschluss endet – diese Lehrstellen müssen durch den Staat unterstützt werden um den Betrieben unter die Arme zu greifen. Wir fordern in diesem Bereich ein weitreichendes Bonus System, welches den Betrieben einen Anreiz bieten soll Lehrlinge auszubilden und als Facharbeiter zu übernehmen.

Bildung ist der wichtigste und erste Schritt, um Arbeitslosigkeit vorzubeugen!